Baurecht | ImmobilienrechtRechtsanwalt Ralf Klingen am 3. Februar 2010Das OLG Nürnberg hat am 13.11.2009 ein nicht rechtskräftiges Urteil verkündet, in dem es wörtlich heißt: weiter...
Immobilienrecht | MietrechtRechtsanwalt Frank Schuppenhausen am 3. Februar 2010Im Bereich des gewerblichen Mietrechtes , also der Vermietung von Geschäftslokalen, Arztpraxen, Gewerbehallen, Büroräumen etc. werden regelmäßig sog. befristete Mietverträge für die Dauer von 3,5 oder 10 Jahren mit anschließenden Verlängerungsmöglichkeit durch Optionen o.ä. abgeschlossen. Dies dient dem Zwecke der Planungssicherheit für den Mieter, welcher z.T. hohe Investitionskosten tätigt, um die Räumlichkeiten nach seinen Bedürfnissen auszustatten. Insoweit ist es existentiell, dass sich der Mieter durch entsprechende Vertragsgestaltung gegen Kündigungen des Vermieters schützt. Letztere sind nämlich – im Gegensatz zum Wohnraummietrecht – nicht von einem Kündigungsgrund abhängig, sondern haben lediglich eines Frist zu beachten gem. § 580 a BGB ( zum... weiter...
Immobilienrecht | MietrechtRechtsanwalt Frank Schuppenhausen am 3. Februar 2010Die Kündigung eines Wohnraummietverhältnisses aus Gründen des Eigenbedarfes war dem Vermieter bislang nur dann möglich, wenn er die Wohnung für sich selbst oder ein enges Familienmitglied oder eine zu seinem Hausstand gehörige Person (z.B. Pflegepersonal) benötigte. Nunmehr hat der für Wohnraummietrecht zuständige 8. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes den Kreis der Bedarfspersonen, also derer, für die Eigenbedarf geltend gemacht werden kann, weiter gezogen. Während der Kreis bislang im Wesentlichen auf Kinder, Eltern und Geschwister begrenzt war, hat der BGH nunmehr auch Nichten und Neffen als Familienangehörige i.S.d. § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB angesehen und dazu ausgeführt, dass nicht nur Geschwister, sondern auch deren Kinder so eng mit dem Vermieter verbunden sind, dass es nicht darauf ankommt, ob tatsächlich eine besondere persönliche oder soziale Bindung zum Vermieter besteht.
ImmobilienrechtRechtsanwalt Frank Schuppenhausen am 3. Februar 2010Nach einer jüngeren Entscheidung des Bundesgerichtshofes ( BGH VII ZR 26/06 vom 12.03.2009) hat dieser entschieden, dass der Erwerber einer mit Mängeln behafteten Eigentumswohnung Schadenserstaz auch in der Weise verlangen kann, dass er die Wohnung zurückgibt und daneben Schadensersatz für seine Aufwendungen erhält. Hierbei soll sich der ausgebliebene Gegenwert grundsätzlich nach der Höhe der Aufwendungen zur Erlangung der Gegenleistung und der Kosten bemessen, die den Erwerber alleine aufgrund des Umstandes trafen, dass er Empfänger der mangelhaften Gegenleistung wurde. weiter...
Allgemein | Allgemeines Zivilrecht | Erbschaftsteuerreform | Ihr gutes Recht | Immobilienrecht | Mietrecht | VersicherungsrechtBarbara Ochs (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) am 3. Dezember 2009Eine neue Ausgabe von “Ihr gutes Recht” liegt für Sie bereit. Darin erfahren Sie, welche rechtlichen Neuerungen zum Jahreswechsel in Kraft treten, was es künftig bei Testamenten und Patientenverfügungen zu beachten gibt, welche Fristen am Neujahrstag ablaufen und warum Vermieter Nebenkostenabrechnungen nicht zu lange warten lassen sollten. Unsere Fachanwälte geben wichtige rechtliche Tipps und Hinweise, damit das neue Jahr für Sie gut beginnt. weiter...